22 Breaks und ein Wespenstich: Wobker verpasst Viertelfinale knapp

Die erst 15-jährige Ida Wobker verpasste nach einem dramatischen 2:18-Stunden-Match den Einzug ins Viertelfinale nur knapp. Foto: samuelmatteo.com

Die erst 15-jährige Ida Wobker hat bei den LADIES OPEN Amstetten powered by SPORTLAND Niederösterreich nach einem 2:18 Stunden langen Match den Einzug ins Viertelfinale nur knapp verpasst. Gegen Vivian Wolff unterlag die jüngste Spielerin der Top 1000 der Weltrangliste mit 6:3, 5:7, 6:7(7).

Außergewöhnlicher Spielverlauf

Bereits zu Beginn entwickelte sich eine ungewöhnliche Partie. Beide Spielerinnen hatten große Probleme bei eigenem Aufschlag, sodass die ersten sechs Games allesamt mit einem Break endeten. Insgesamt gab am Ende außergewöhnliche 22 Breaks.

Mit Fortdauer des ersten Satzes steigerte sich Wobker jedoch deutlich und bestimmte mit ihrem druckvollen Grundlinienspiel zunehmend das Geschehen. Den zweiten Satz sicherte sich schließlich Wolff mit 7:5 und erzwang damit den Entscheidungssatz.

Wespenstich sorgt für Unterbrechung

Noch vor Beginn des dritten Satzes musste die Partie kurz unterbrochen werden. Wobker war von einer Wespe in den kleinen Finger gestochen worden, woraufhin die Physiotherapeutin auf den Platz gerufen wurde. Wenig später konnte das Match jedoch fortgesetzt werden.

Große Aufholjagd bleibt unbelohnt

Im Entscheidungssatz bewies Wobker erneut große Willensstärke. Nach einem 2:5-Rückstand kämpfte sich die Deutsche auf 5:5 zurück, wehrte mehrere Matchbälle ab und erspielte sich im Tiebreak sogar selbst einen Matchball. Am Ende behielt Wolff jedoch die Nerven und verwandelte ihren fünften Matchball zum Einzug ins Viertelfinale.

Dort trifft die für die USA spielende Wolff nun auf die topgesetzte Österreicherin Julia Grabher.

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Julia Grabher stürmt souverän ins Viertelfinale